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Dam HEINTGESHufschmied, geboren ca. 1560, gestorben am 10. April 1626 in LintorfIn dem 1982 von T. Volmert herausgegebenen Buch über Lintorf wird das "Heintgesgut" als die älteste bekannte Lintorfer Schmiede genannt. Es wird erwähnt, dass der Meister Dam Heintges 1602 Schmiedearbeiten auf dem Turm der St. Anna-Kirche für 6 Gulden ausführt und einen Anker an der großen Glocke für 1 Gulden herstellt. 1606 bezahlt er für einen halben Morgen am Lüttelen Berg Pacht an die kath. Kirche. Im Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf (Sign. JB II - Geistliche Sachen B2 Nr. 1002 -II) befindet sich ein Liste "Ungefehrliche Vertzeichnuß der Evangelischer Kirchen zu Ratingen einverleibter Personen" von 1611. Hier sind 11 Lintorfer Haushalte aufgeführt, darunter "Dham Heintges, dessen Hausfraw und Gesindt". Die Schmiede der Familie Heintges befand sich dort, wo heute das ehemalige Rathaus des Amtes Angerland steht. Das Grundstück gelangt im 18.Jahrhundert durch Heirat der Ururenkelin des Dam Heintges, Elsgen Heintges, mit Henrich am Niederstein an die Familie Stein, die es später an die Gemeinde Lintorf verkauft. Über den 1626 verstorbenen Dam Heintges ist ausser
den oben zitierten Daten und den Resten einer Inschrift,
die man noch auf der Rückseite des Grabsteins an der St.
Anna Kirche entziffern kann, nur bekannt, dass er 4
Söhne hatte: Conrad, Heinrich und Adolf aus der ersten
Ehe und einen namentlich nicht bekannten Sohn aus einer
weiteren Ehe. Folgendes kann man auf der Rückseite des Grabsteins noch entziffern.
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