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Heintges Adolph HEINTGESSchmied in Lintorf, gestorben 1644-46 Aus Adolph Heintges Leben findet man Spuren sowohl in Lintorf und Ratingen als auch in Dordrecht. Er gehört dem Ältestenrat der Ratinger reformierten Gemeinde an und ist in vielen Protokollen der Ratinger Gemeinde, die aber bisher leider noch nicht ausgewertet werden konnten, genannt. Coenraet Damisz. van der Linden erwähnt seinen Bruder Adolph und dessen Sohn Conrad erstmals in dem 1626 in Dordrecht aufgesetzten Testament. In dem Testament von 1636 wird der Bruder "Alff Damasz" (= Alf, Dam's Sohn). mit einer Summe von 14.000 Gulden bedacht. Der Name des Lintorfer Schmiedes Adolph Heintges, bzw. Adolph Damasz. ist in den folgenden Dordrechter Urkunden zu finden: Am 7 May 1629 erscheinen vor dem Notar Daniël Eelbo
in Dordrecht: Oloff Willemsz., Brotbäcker, Bürger von
Dordrecht, im eigenen Namen und auch aufgrund mündlicher
Vollmacht für seinen Bruder Geurt Willemsz. in
Amsterdam. Er erteilt "Oloff Heijnckes in
Lintdorp" und "Geerart inde Croon in
Ratingen" Vollmacht, den Besitz der Neesken opden
Hulsdijcken, Witwe von Willem Jansz. Colff, den zu
Schooman verstorbenen Eltern von Oloff und Geurt,
aufzuteilen und ihren Anteil des Erbes in Empfang zu
nehmen, ggf. zu verkaufen und nötigenfalls rechtliche
Schritte einzuleiten. In einem Auszug aus dem Armenbuch der Lintorfer
katholischen Gemeinde heißt es gem. dem 1878
erschienenen Buch "Einige geschichtliche Nachrichten
über Lintorf" (HStA Sign. VI L 19): In den Protokollen des Ältestenrates der reformierten Ratinger Gemeinde steht unter dem 27.12.1644: "...Adolf Heinkes, Eltister zu Lintorff ist wegen Leibesschwachheit abwesend gewesen". 1646 berücksichtigt der in Dordrecht lebende Bruder Conrad, für den Fall dass er selbst keine Nachkommen hinterlässt, die Kinder bzw. Nachkommen seiner verstorbenen Brüder Hendrick und Adolf mit insgesamt 20.000 Gulden. Adolph Heintges ist also zwischen 1644 und 1646 verstorben.
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